Hoffnung auf ein gutes Jahr für „Wanderfalke“

Neujahrsempfang 2016

PRESSE-INFO

Kanugesellschaft lud zum Neujahrsempfang

Für 2016 sieht sich die Kanugesellschaft Wanderfalke (KGW) gut aufgestellt: Vor allem in der Kanupolo-Bundesliga hofft der Werdener Traditionsverein weiter aufzustiegen. Das wurde beim gestrigen Neujahrsempfang der KGW deutlich.

Als Gäste konnte Vereinsvorsitzender Joachim Schwarzrock u. a. Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann, Bundestagsabgeordnete Petra Hinz, den Vorsitzenden der SPD-Bezirksfraktion, Daniel Behmenburg, sowie Michael Funke für den Deutschen Kanuverband begrüßen.

Dr. Bonmann gratulierte der Polosparte „zu ihren tollen Leistungen im vergangenen Jahr“ und wüschte für 2016 viel Erfolg. Petra Hinz: „Ich freue mich schon darauf, die KGW-Damen demnächst in Berlin zu sehen“. Auf Einladung der Bundestagsabgeordeten und organisiert vom Bundespresseamt, verbringen die Kanupolo-Spielerinnen demnächst zwecks politischer Bildung einige Tage in der Hauptstadt.

Die 1. Bundesliga-Mannschaft der Herren, die es 2015 auf den 5. Tabellenplatz geschafft hatte, trainiert mittlerweile auf einer breiteren Basis: Mit einbezogen wurden die Spieler der 2. Mannschaft, die im vergangenen Jahr um eine Liga aufgestiegen ist, so dass ein 12köpfiger Vereinskader aus zwei Mannschaften gemeinsam die Basis für die neue Bundesligasaison bildet. Das Team der KGW wird inzwischen um zwei französische und einen schweizer Nationalspieler bereichert. Für Mit Malte Heep und Alex Harzheim stellt die KGW zwei Spieler im deutschen U 21-Kader.

Auch bei der  Damenmannschaft bahnt sich eine Wende an, seitdem Barbara Conrad, die im Kanurennsport vor Jahrzehnten viele Medaillen für die KGW holte, die Damen trainiert und aus den größtenteils noch sehr jungen Spielerinnen ein starkes Team entwickelt.

Für die kommende Saison kann sich Frank Struck, stellvertretender Vorsitzender der KGW, „die Aussicht auf einen Treppchenplatz für die Herren und etwa Platz sechs für die Damen“ vorstellen. Auch in der Nachwuchsarbeit geht es voran: Mit zwei engagierten Trainern für die Schüler sei man jetzt dabei, „die Lücke zwischen Spaß und Leistung zu schließen“.

Zweites Standbein des Vereins ist die Sparte Kanuwandern, in der weniger der sportliche Erfolg zählt, sondern die Freude an der Natur auf dem Wasser. Auch hier gibt es eine Leistungsbilanz: Zusammen 7400 km wurden im vergangenen Jahr von den KGW-Kanuten gepaddelt, hat Spartenleiter Andreas Graeff ausgerechnet. Nachdem der Spartenleiter – früher sagte man „Wanderwart“ - das Wanderfahrerabzeichen an Marlis Schepers, Christiane Beiers, Fritz Gräbe, Uwe Kühnemann, Dr. Peter Sodomann und Michael Steinbach verliehen hatte, erhielt er selbst das Wanderfahrerabzeichen in Silber.

Für das neue Jahr wünscht sich Fritz Gräbe - „als Ehrenvorsitzender des Vereins habe ich drei Wünsche frei“:  Nachwuchs für die Vorstandsarbeit, erfolgreiche Spielerinnen und Spieler im Kanupolo und weitere neue Mitglieder im Verein, „am liebsten Familien mit Kindern“.