Die Wanderfahrt 2013 – Weser

Für die Gepäckfahrt 2013 war eigentlich geplant, die Elbe von Magdeburg bis Lauenburg zu fahren. Aufgrund des schweren Hochwassers entschieden wir uns, die Tour auf der Elbe auf das nächste Jahr zu verschieben und stattdessen die Weser zu fahren.

 

Start war beim Faltboot- und Skiclub in Minden,wo wir Samstag mittag mit dem Paddeln begannen. Die erste Etappe führte uns bis Stolzenau. Dabei fuhren wir im Norden von Minden unter dem Mittellandkanal durch. Die erste Umtrage hatten wir dann am Wehr in Petershagen, die zweite am Wehr in Schlüssenburg. Nach 42 km waren wir abends in Stolzenau angekommen.

 

02 032 DSC 6425 hatt

 

Der zweite Tag führte uns über 55 km bis Hoya. Am nächsten Wehr in Landesbergen mussten wir auch wieder umtragen, mehr Glück hatten wir an der Staumauer in Drakenburg, die neben dem Wehr eine sehr schöne, steile und schnelle Bootsgasse hat, die sich super fahren ließ.

 

02 032 DSC 6450

 

Hatten wir die ersten zwei Tage noch Wolken und wenig Sonnenschein, so sollte sich das Wetter nun ändern. Ab Hoya nur noch Paddeln im Sonnenschein :-). Die dritte Etappe führte uns 28 km auf der Weser bis an die Allermündung und dort weitere 5 km stromauf bis nach Verden. Am Wehr in Dörverden wurden wir netterweise auch geschleust, das Umtragen entfiel.

 

02 032 DSC 6527

 

Auf der Aller konnten wir eine Schwanenfamilie mit Graugansküken beobachten, offenbar wurden die Küken von den Schwänen angenommen.

 

Die vierte Etappe ging dann die Aller wieder zurück bis zur Weser und dort 38 km bis nach Bremen. Am Wehr in Langwedel mussten wir wieder umtragen, den Hinweis im DKV-Flusswanderbuch "Eigenen Bootswagen benutzen, der Gleiswagen ist schwer!" können wir eindeutig bestätigen.

Ab der Schleuse Bremen-Hemelingen hatten wir die Gezeiten zu beachten. Unsere fünfte Etappe konnten wir daher erst ab 13 Uhr starten, da wir die Lesum nicht bei ablaufendem Wasser befahren wollten. So nutzen wir den Vormittag zu einem Bummel durch die Altstadt von Bremen. Mit der ablaufenden Flut ging es dann an der Innenstadt von Bremen vorbei durch den Hafen, aufgrund der nahen Ebbe waren kaum große Schiffe unterwegs. Kurz nach der Einmündung der Lesum machten wir Rast, um das ablaufende Wasser abzuwarten. Danach ging es auf Lesum und Hamme bis ans Ziel unserer Reise, das Teufelsmoor. Auf dem Campingplatz in Neu-Helgoland blieben wir 4 Tage, konnten  so noch zwei Touren im Teufelsmoor unternehmen und einen Tag für das Umsetzen des Autos bzw. die Besichtigung von Worpswede nutzen.

 

Euer Andreas